Die 13 essentiellen Vitamine für den Körper

Die 13 essentiellen Vitamine für den Körper – EXVital Ratgeber

Vitamine, Vitamine, Vitamine – es gibt in unserer täglichen Nahrung kaum etwas Wichtigeres, als diese winzigen aber dennoch essentiellen Stoffe. Schon im Namen ist die Besonderheit der Vitamine zu erkennen, denn „vita“ ist der lateinische Begriff für Leben. Vitamine sind daher lebenswichtige Stoffe für unseren Organismus.

Vitamine liefern zwar keine direkte Energie, sind dafür aber an der Gewinnung von Energie aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen beteiligt. Auch für den Aufbau von Hormonen, Enzymen und Blutkörpern benötigt unser Körper geringe, aber dennoch ausreichende Mengen an Vitaminen. Sie sind wichtig für den Stoffwechsel, verwerten die Nahrung und steuern eine Vielzahl an biochemischen Prozessen im gesamten Organismus.

Unser Körper kann Vitamine, bis auf ein paar kleine Ausnahmen, nicht selbst herstellen. Stattdessen nimmt er sie über eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung auf. Insbesondere Obst und Gemüse ist voller Vitamine – nicht selten wird daher empfohlen, täglich mindestens 5 Portionen frisches Obst und Gemüse zu essen. Einige Vitamine finden Sie in pflanzlichen sowie tierischen Ölen und tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Milch oder Eiern. Es gibt also kaum Lebensmittel, die nicht mindestens ein Vitamin liefern.

Wenn die Vitamine in der täglichen Ernährung fehlen

Ohne Vitamine funktioniert Ihr Körper nicht mehr richtig. Ein erster Vitaminmangel kann in jeder Altersklasse vorkommen.

Ein typischer Grund dafür ist oftmals eine einseitige und ungesunde Ernährung. Viele von uns vertrauen lieber auf schnelle Fertiggerichte, Fast Food und Süßigkeiten, um den kleinen oder großen Hunger zu stillen. Glückliche Frau in der Küche mit einem ObstsalatIn diesen schnellen Gerichten sind jedoch vor allem ungesunde Fette und Konservierungsstoffe zu finden. Eine ausgewogene Zufuhr an Vitaminen ist oft nicht ausreichend gegeben. Gewisse Diäten, wie z.B. eine Nulldiät, begünstigen außerdem einen Vitaminmangel. Zudem können Vegetarier und Veganer an einen Mangel an bestimmten Vitalstoffen leiden, und das trotz ihrer meist pflanzlichen Ernährung. Dies liegt daran, dass Vegetarier und Veganer Vitamine aus tierischen Quellen nicht zu sich nehmen. In diesem Fall muss der Bedarf über andere Quellen gedeckt werden.

In Stresssituationen und nach hoher körperlicher Belastung kann der Vitaminbedarf erhöht sein. Auch hier können Mangelerscheinungen eintreten, wenn keine Vitamine zusätzlich aufgenommen werden. Darüber hinaus hemmen Nikotin und Alkohol die Aufnahme von Vitalstoffen.

Zuletzt ist der Vitaminbedarf in bestimmten Lebensphasen erhöht. Junge Menschen im Wachstum, Mütter in der Schwangerschaft sowie ältere Menschen benötigen oft mehr Vitamine als gesunde, erwachsene Menschen. Werden nicht genügend Vitamine aufgenommen, treten schnell Mangelerscheinungen auf. In diesen Phasen ist es daher wichtig, sich über den erhöhten Bedarf bewusst zu sein und dafür zu sorgen, dass dieser ausreichend über eine gesunde Ernährung gedeckt wird. Vitaminpräparate können Ihre gesunde Lebensweise zusätzlich unterstützen.

Die typischen Anzeichen für einen Vitaminmangel

Wenn Vitamine im Körper fehlen, sind die Symptome zunächst sehr unspezifisch. Einige Symptome können auch auf Krankheiten hinweisen, bei denen ein Vitaminmangel eine Folge sein kann. Sollten Sie sich also unsicher sein, empfiehlt sich immer erst ein Besuch beim Arzt und eine genaue Blutuntersuchung. Über diese Untersuchung kann Ihr Arzt den Vitaminmangel schnell feststellen und weitere Krankheiten ausschließen.

Die folgenden Symptome sind typische, aber unspezifische Anzeichen für einen Vitaminmangel:

  • Müdigkeit, schlechte Konzentration, Kreislaufprobleme
  • Erhöhte Infektanfälligkeit und Entzündungen durch ein geschwächtes Immunsystem
  • Haarausfall
  • Blasse und fade Haut
  • Verdauungsbeschwerden
  • Muskel- und Gelenkbeschwerden

Ein Mangel kann über eine Umstellung Ihrer Ernährung sowie einer gesunden Lebensweise meist schnell wieder behoben werden. Sie können Ihren Körper außerdem gezielt mit Nahrungsergänzungsmitteln bzw. Vitaminpräparaten unterstützen.

Die 13 Vitamine von A bis K

Ihr Köper benötigt für eine gute und normale Funktion 13 verschiedene Vitamine. Dabei wird zwischen den fettlöslichen und den wasserlöslichen Vitaminen unterschieden. Während die fettlöslichen Vitamine (zu denen die Vitamine A, D, E und K gehören) vom Körper gut im Fettgewebe sowie der Leber gespeichert werden können, fehlt diese Speicherfunktion den wasserlöslichen Vitaminen aus dem Vitamin-B-Komplex sowie beim Vitamin C. Die wasserlöslichen Vitamine sollten Sie daher regelmäßig aufnehmen. Aber auch bei den fettlöslichen Vitaminen ist es notwendig, dass Sie immer eine ausgewogene Menge aufnehmen.

Wir stellen Ihnen die 13 essentiellen Vitamine für Ihren Organismus vor.

  1. Vitamin A

Glückliches Kind mit 2 Möhrenstückchen„Karotten sind gut für die Augen!“ Diese Aussage kennen Sie bestimmt. An diesem Mythos ist aber sogar ein bisschen Wahrheit dran. Allerdings sind es nicht die Karotten, die einen Einfluss auf die Sehkraft haben. Vielmehr spielt das enthaltene Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A, eine essentielle Rolle. Dieses trägt nämlich zur Erhaltung der normalen Sehkraft bei. Darüber hinaus unterstützt Vitamin A, welches auch oft unter der wissenschaftlichen Bezeichnung Retinol angeboten wird, viele weitere Prozesse im Körper. So trägt das Vitamin zu einer normalen Funktion des Immunsystems und einem normalen Eisenstoffwechsel bei. Vitamin A ist wichtig eine normale Haut wichtig und trägt zur Erhal­tung dieser bei.

Tagesbedarf: Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) benötigen erwachsene Männer durchschnittlich 1 mg (Milligramm) Vitamin A pro Tag. Erwachsene Frauen benötigen mit 0,8 mg Vitamin A pro Tag etwas weniger. Bei schwangeren und stillenden Müttern steigt der Bedarf an Vitamin A auf 1,1 mg bzw. 1,5 mg leicht an.

Lebensmittel mit viel Vitamin A: Der beste Lieferant für Vitamin A ist schonend gegarte Leber vom Kalb. Schon ein kleines Stück versorgt Sie mit einer vielfachen Tagesmenge an Vitamin A. Die Vorstufe von Vitamin A, Beta-Carotin, findet sich in grünem, gelbem und rotem Gemüse. Vor allem Karotten sind gute Lieferanten, Beta-Carotin ist aber auch in Spinat, Paprika, Tomaten, Brokkoli, Grünkohl und Feldsalat zu finden.

  1. Vitamin B1

Vitamin B1 wird häufig als Thiamin bezeichnet und ist ein wasserlösliches Vitamin aus dem Vitamin-B-Komplex. Ohne Thiamin ist es dem Körper nur schwer möglich, Kohlenhydrate aus der Nahrung zu verstoffwechseln. Für einen nor­malen Energiestoffwechsel ist das Vitamin daher unentbehrlich. Vitamin B1 trägt zudem zu einer normalen Funktion des Nervensystems sowie zu einer normalen psychischen Funktion bei.

Tagesbedarf: Durchschnittlich benötigen Männer rund 1,2 mg Thiamin täglich, Frauen etwa 1 mg. Stillende und Schwangere benötigen 1,2 bis 1,3 mg Thiamin pro Tag.

Lebensmittel mit viel Vitamin B1: Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Erbsen sowie Getreidewaren mit Roggen, Haferflocken und Speisekleie bieten Ihnen viel Vitamin B1. Darüber hinaus finden Sie große Mengen an Thiamin auch in Fleisch und Wurstwaren wie Schweinefilet, Schinken, Hühnerleber und Rindfleisch. Frisches Obst und Gemüse weisen nur geringe Mengen an Vitamin B1 auf.

  1. Vitamin B2

Frau bei der HautpflegeDie bekannte und gängige Bezeichnung für Vitamin B2 ist Riboflavin. Für den Stoffwechsel ist dieses Vitamin aus dem B-Komplex essentiell. So trägt Vitamin B2 zu einem normalen Energiestoffwech­sel bei und schützt die Zellen vor oxidativem Stress. Auch für die Erhaltung normaler roter Blutkör­perchen ist Riboflavin wichtig. Zudem spielt Vitamin B2 bei der Erhaltung normaler Haut sowie bei der Erhaltung der normalen Sehkraft eine wichtige Rolle.

Tagesbedarf: Erwachsene und gesunde Männer benötigen laut DGE etwa 1,4 mg Vitamin B2 pro Tag. Erwachsene und gesunde Frauen benötigen mit 1,1 mg etwas weniger Vitamin B2. Bei schwangeren und stillenden Müttern steigt der Bedarf auf 1,3 mg bzw. 1,4 mg an. Im Alter benötigt der Körper etwas weniger Vitamin B2. Männer ab 51 Jahren benötigen nur noch 1,3 mg pro Tag, Frauen ab 51 sollten etwa 1,0 mg Vitamin B2 täglich aufnehmen.

Lebensmittel mit viel Vitamin B2: Das Vitamin ist häufig an Eiweißen gebunden. So sind Milch und Milchprodukte jeglicher Art besonders gute Vitamin B2 Lieferanten. Pflanzliche Nahrungsmittel wie Brokkoli, Grünkohl, Erbsen, Linsen, Champignons, Pflaumen, Avocado sowie Mandeln bieten Ihnen ebenfalls große Mengen an Vitamin B2 in Ihrer täglichen Ernährung an.

  1. Vitamin B3

Vitamin B3 wird oft als Niacin bezeichnet. In der Nahrung kommt Niacin in den 2 Varianten Nikotinamid und Nikotinsäure vor. Der Name klingt zwar so, aber das Vitamin hat nur wenig mit dem schädlichen Nikotin aus Zigaretten zu tun. Im Körper werden diese 2 Varianten zu sogenannten Coenzymen zusammengebaut. Diese Coenzyme sind essentiell für verschiedene Stoffwechselvorgänge. Besonders für die normale Funktion des Energiestoffwechsels wird Vitamin B3 benötigt. Auch für die normale Funktion des Nervensys­tems und einer normalen psychischen Funktion wird Vitamin B3 benötigt. Darüber hinaus kann Niacin zur Verringe­rung von Müdigkeit und Er­müdung beitragen.

Tagesbedarf: Laut DGE benötigen erwachsene Männer 15 bis 16 mg Vitamin B3 pro Tag. Im Alter, etwa ab 65 Jahren, benötigen erwachsene Männer nur noch 14 mg täglich. Erwachsene Frauen benötigen etwa 11 bis 13 Niacin am Tag. Der Bedarf steigt bei schwangeren sowie stillenden Müttern auf 14 bzw. 16 mg Vitamin B3 pro Tag an.

Lebensmittel mit viel Vitamin B3: Niacin bzw. Vitamin B3 ist ein Vitamin, welches insbesondere in Fleisch, Fisch und Innereien zu finden ist. Schweine- und Kalbsleber bieten reichlich Vitamin B3 an. Auch Eier, Milch und Milchprodukte sind bekannte Vitamin B3 Lieferanten. In pflanzlichen Lebensmitteln sind nur geringe Mengen zu finden. Mit Vollkornprodukten, Erdnüssen, Cashewkernen, Pilzen sowie Datteln können Sie Ihren Bedarf dennoch mit pflanzlichen Lebensmitteln gut decken. Bei der Aufnahme von Vitamin B3 ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung besonders wichtig.

  1. Vitamin B5

Vitamin B5 wird auch als Pantothensäure bezeichnet und ist ein eher unbekannteres Vitamin aus dem B-Komplex. Nichtsdestotrotz ist Vitamin B5 ein essentielles Vitamin für den Körper und trägt, wie viele weitere B-Vitamine, zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Vitamin B5 trägt zudem zu einer zu ei­ner normalen geistigen Leis­tung bei.

Tagesbedarf: Die deutsche Gesellschaft für Ernährung definiert den täglichen Bedarf von Vitamin B5 bei erwachsenen Frauen und Männern auf durchschnittlich 6 mg pro Tag.

Lebensmittel mit viel Vitamin B5: Viele Lebensmittel enthalten einen geringen Anteil an Vitamin B5. Ein Mangel an diesem Vitamin kommt daher selten vor. Wenn Sie die Aufnahme gezielt unterstützen möchten, werden Lebensmittel wie Hefe, Erdnüsse, Steinpilze, Avocado sowie Kalbsleber, Makrelen und Thunfisch empfohlen.

  1. Vitamin B6

Vitamin B6 ist ein vielseitiges Vitamin, welches ganz unterschiedliche Aufgaben bei verschiedenen Stoffwechselprozessen übernimmt. So trägt Vitamin B6 zu einer normalen Funktion des Energie-, Homocystein- (das sind Aminosäuren), Eiweiß- und Gly­cogenstoffwechsels (Gly­cogen bezeichnet Stärke) bei. Für die normale Funktion des Im­munsystems ist Vitamin B6 wichtig. Zudem kann das Vitamin zur Verrin­gerung von Müdigkeit und Ermüdung beitragen.

Tagesbedarf: Gesunde und erwachsene Männer benötigen schätzungsweise 1,6 mg Vitamin B6 pro Tag. Gesunde und erwachsene Frauen benötigen mit 1,4 mg etwas weniger Vitamin B6 täglich. Bei Schwangeren steigt der Bedarf insbesondere im 2. und 3. Trimester auf etwa 1,8 mg Vitamin B6. Stillende sollten rund 1,6 mg Vitamin B6 täglich aufnehmen.

Lebensmittel mit viel Vitamin B6: Auch Vitamin B6 ist in vielen verschiedenen Lebensmitteln vorhanden. Besonders Hummer sowie Seefische wie u.a. Lachs und Sardinen sind reich an Vitamin B6. Darüber hinaus können Sie Ihren täglichen Bedarf mit Nüssen wie Walnüssen oder Erdnüssen sowie mit Hülsenfrüchten wie Kichererbsen decken. Das Vitamin ist hitze- und lichtempfindlich. Die Lebensmittel sollten daher, wenn möglich, frisch verzehrt oder besonders schonend gegart werden.

  1. Vitamin B7

Frau mit langen, blonden HaarenVitamin B7 ist viel bekannter unter der wissenschaftlichen Fachbezeichnung Biotin. Seltener wird das Vitamin im Volksmund auch als Vitamin H für Haare bezeichnet. Dies gibt gleich einen Hinweis auf die wichtige Funktion des Vitamins – Biotin trägt nämlich zur Erhaltung normaler Haare bei. Auch für die Erhaltung der normalen Haut ist Biotin essentiell. Das Vitamin hat noch weitere Einflüsse auf verschiedene Körper- sowie Stoffwechselfunktionen. So trägt Biotin zu einer norma­len Funktion des Nervensys­tems und zu einer normalen psychischen Funktion bei. Für die normale Funktion des nor­malen Energiestoffwechsels ist Biotin ebenfalls essentiell.

Tagesbedarf: Vitamin B7 wird vom Körper in sehr geringen Mengen benötigt. Gesunde und erwachsene Menschen, unabhängig vom Geschlecht, benötigen laut DGE täglich rund 30 bis 60 µg (Mikrogramm) Biotin am Tag. Der Tagesbedarf bleibt in der Schwangerschaft konstant.

Lebensmittel mit viel Vitamin B7: Leber sowie Eigelb sind die besten Lieferanten für ausreichend Biotin in der täglichen Ernährung. Weitere pflanzliche Lebensmittel wie Sojabohnen, Walnüsse, Champignons, Spinat, Tomaten und Avocados bieten reichlich Vitamin B7.

  1. Vitamin B9

Folsäure bzw. Folat ist die gängige Bezeichnung für das Vitamin B9. Das Vitamin übernimmt eine wichtige Rolle im Wachstum und ist insbesondere bei Schwangeren bekannt. Vitamin B9 bzw. Folsäure trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwanger­schaft bei. Folsäure trägt zudem zu einer norma­len Blutbildung bei und hat eine Funktion während der Zellteilung. Auch weitere Prozesse im Organismus benötigen Folsäure. So ist das Vitamin für die normale Funktion des Immunsys­tems wichtig und kann zur Verringerung von Müdigkeit und Ermü­dung beitragen.

Tagesbedarf: Sowohl Männer als auch Frauen benötigen laut DGE schätzungsweise 300 µg Folsäure pro Tag. Schwangere benötigen mit 550 µg fast das Doppelte. Stillende Mütter benötigen etwa 450 µg Folsäure täglich.

Lebensmittel mit viel Vitamin B9: Frische Gemüsesorten wie Spinat, Feldsalat, Spargel, Paprika, Radieschen, Brokkoli und Kartoffeln sind sehr gute Lieferanten für Vitamin B9. Zudem sind Vollkornprodukte sowie Hülsenfrüchte zumeist reich an Folsäure.

  1. Vitamin B12

Zwar gehört Vitamin B12, wie die weiteren Vitamine aus dem B-Komplex, zu den wasserlöslichen Vitaminen, gleichzeitig ist es aber auch das einzige wasserlösliche Vitamin, welches der Körper einspeichern und über mehrere Jahre einlagern kann. Dennoch ist es wichtig, dass Sie genügend Vitamin B12 aufnehmen, denn auch dieses Vitamin hat einen Einfluss auf viele biochemische Prozesse im Organismus. So ist Vitamin B12 für die normale Funktion des Nervensystems sowie der psychischen Funktion essentiell. Für die normale Funktion des Energiestoffwechsels ist Vitamin B12 wichtig. Zudem trägt Vitamin B12 zur Ver­ringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Tagesbedarf: Unabhängig vom Geschlecht benötigen erwachsene Menschen laut DGE täglich etwa 4,0 µg Vitamin B12 am Tag. Bei Schwangeren und Stillenden steigt der tägliche Bedarf auf 4,5 bzw. 5,5 µg Vitamin B12.

Lebensmittel mit viel Vitamin B12: Aus tierischen Quellen können Sie Vitamin B12 am besten aufnehmen. Insbesondere Milchprodukte wie verschiedene Käsesorten, Fische und Meerestiere wie Austern, Makrelen, Hering und Muscheln sowie verschiedene Fleischwaren vom Rind und Hühnchen sind reich an Vitamin B12. Pflanzliche Quellen gibt es kaum. In Pilzen sowie im Sauerkraut finden Sie kleine Mengen an Vitamin B12. Wenn Sie die Aufnahme von Vitamin B12 unterstützen möchten, dabei aber auf tierische Lebensmittel verzichten wollen, eignen sich spezielle Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin B12 Tropfen.

  1. Vitamin C

Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, ist wahrscheinlich das bekannteste Vitamin, welches immer wieder mit dem Immunsystem in Verbindung gebracht wird. Insbesondere zur Erkältungszeit werden verschiedene Produkte wie z.B. Tees angeboten. Vitamin C wird nicht zu Unrecht hervorgehoben – das Vitamin trägt nachweislich zu einer normalen Funktion des Im­munsystems bei. Darüber hinaus übernimmt Vitamin C noch viele weitere Aufgaben im Organismus. So ist Vitamin C unter anderem für die normale Funktion des Nervensystems sowie der psychischen Funktion wichtig und kann dazu beitragen die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Auch die Müdigkeit und Ermüdung kann durch eine ausgewogene Aufnahme von Vitamin C verringert werden.

Tagesbedarf: Laut DGE benötigen erwachsene Männer etwa 110 mg Vitamin C pro Tag. Frauen benötigen 95 mg Vitamin C täglich. In der Schwangerschaft sowie in der Stillzeit steigt der Bedarf auf 105 mg bzw. 125 mg Vitamin C pro Tag.

Lebensmittel mit viel Vitamin C: Mit Zitrusfrüchten wie Zitronen, Orangen oder Grapefruit können Sie Ihren Bedarf gut decken. Daneben bieten viele weitere Obst- und Gemüsesorten reichlich Vitamin C. Dazu zählen z.B. Erdbeeren, Kiwi, Bananen, Grünkohl, Brokkoli sowie Blumenkohl.

  1. Vitamin D

Glückliche Frau in der SonneVitamin D gilt als das Sonnenvitamin schlechthin. Anders als die meisten wasser- und fettlöslichen Vitamine kann Vitamin D von Ihrem Körper selbst hergestellt werden. Dafür benötigt er genügend Sonnenstrahlen. Diese wandelt er dann in das Provitamin D um. Das Provitamin nutzt der Organismus für viele verschiedene Stoffwechselprozesse im Körper. Vitamin D trägt so zur Erhal­tung normaler Knochen und Zähne bei. Auch für die normale Aufnahme und Ver­wertung von Calcium sowie Phosphor ist Vitamin D essentiell. Darüber hinaus trägt Vitamin D zur Erhal­tung einer normalen Muskel­funktion bei und ist für die normale Funktion des Im­munsystems wichtig.

Tagesbedarf: Da Vitamin D über die Ernährung als auch über die UV-Strahlung selbst im Körper hergestellt wird, nimmt Vitamin D laut DGE eine Sonderstellung unter den Vitaminen ein. Daher werden nur grobe Schätzwerte für den täglichen Bedarf aus der Ernährung bestimmt. Erwachsene Menschen benötigen etwa 20 µg Vitamin D aus der Nahrung pro Tag. Dieser Bedarf bleibt in der Schwangerschaft und Stillzeit konstant.

Lebensmittel mit viel Vitamin D: In vielen Lebensmitteln ist Vitamin D nur in geringen Mengen vorhanden. Mit einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung können Sie aber Ihren Organismus mit genügend Vitamin D versorgen. Gute Lieferanten für Vitamin D sind u.a. Emmentaler, Gouda, Hering, Leber vom Rind, Lamm oder Huhn, Eier, sowie Pilze wie Steinpilze, Pfifferling und Champignons. Gezielt können Sie Ihren Organismus mit Vitamin-D-Vitalstoffen unterstützen.

  1. Vitamin E

Vitamin E ist der Oberbegriff für eine Gruppe verschiedener Verbindungen, den sogenannten Tocopherolen. Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und entschärft so die „freien Radikalen“. Das sind schädliche Stoffverbindungen, die nach Stoffwechselreaktionen im Körper entstehen und die Zellen schädigen können.

Tagesbedarf: Der Tagesbedarf bei erwachsenen Frauen bleibt mit 12 mg Vitamin E pro Tag größtenteils konstant und steigt in der Schwangerschaft bzw. in der Stillzeit auf 13 mg bzw. 17 mg an. Anders ist es bei erwachsenen Männern. Diese benötigen bis zum 25. Lebensjahr Schätzungsweise 15 mg Vitamin E täglich. Danach sinkt der Bedarf. Bis zum 51. Lebensjahr werden 14 mg pro Tag empfohlen. Danach sinkt der tägliche Bedarf bis zum 65. Lebensjahr auf 13 mg pro Tag. Ab dem 65. Lebensjahr benötigen erwachsene Männer nur noch 12 mg Vitamin E täglich.

Lebensmittel mit viel Vitamin E: Das Vitamin ist in besonders großen Mengen in pflanzlichen Ölen zu finden. Die besten Vitamin E Lieferanten sind Sonnenblumenöl, Sojaöl, Olivenöl, Hanföl, Walnussöl sowie Kokosfett, Butter und Margarine.

  1. Vitamin K

Vitamin K umfasst die beiden Stoffe Vitamin K1, auch Phyllochinon genannt und Vitamin K2, auch Menaquinon genannt. Insbesondere Vitamin K2 ist eine aktive Form des Vitamins und wird häufig als Nahrungsergänzungsmittel in Tropfenform angeboten. Die wichtigste Aufgabe von Vitamin K liegt in der Unterstützung der normalen Funktion der Blutgerinnung. Vitamin K trägt auch zur Erhal­tung normaler Knochen bei.

Tagesbedarf: Täglich benötigen erwachsene Männer laut DGE etwa 70 µg und Frauen etwa 60 µg Vitamin K. Im Alter steigt der Bedarf leicht. So benötigen Männer ab 51 Jahren rund 80 µg und Frauen ab 51 rund 65 µg Vitamin K am Tag.

Lebensmittel mit viel Vitamin K: Pflanzliche Lebensmittel sind die besten Lieferanten für Vitamin K. Dabei ist grünes Blattgemüse wie Spinat, Kopfsalat und Kohl besonders reich an Vitamin K. Auch weiteres grünes Gemüse wie Brokkoli, Grünkohl und Avocado bieten Ihnen genügend Vitamin K in der täglichen Ernährung an.

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